Buchpremiere am Mo. 21.10., 19 Uhr, in Koblenz: Der Griff nach Eurasien – Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland

In Koblenz ist Hermann Ploppa zu einer Buchpremiere am Mo. 21.10., 19 Uhr, im Restaurant „Deutscher Kaiser“, Kastorstraße 3. Titel des gleichlautenden Vortrages: „Der Griff nach Eurasien – Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland“.

Hinweis für Autofahrer: Die Tiefgarage „Am Görresplatz“ ist etwa 400m entfernt. Das Restaurant liegt direkt an der Mosel.

Sachbuch/Buchpremiere 

„Der Griff nach Eurasien – Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland“. 

Nach den ersten Auszügen zu urteilen dürfte es ein weiterer Bestseller Ploppas werden und ein Nachschlagewerk mit höchstem dokumentarischem Zusatznutzen. Am 21. Oktober 2019 wird der anerkannte Politologe in Koblenz dazu einen Vortrag halten. 

Was erwartet uns? Eurasien war schon immer das Objekt der Begierde von Machtstrategen. Heute steigert die Klimaveränderung das Interesse an diesem rohstoffreichen Gebiet noch zusätzlich: durch die Schmelze der Permafrostschicht sind nunmehr noch mehr fossile Bodenschätze abbaubar. Das Schwinden der Eisschicht im Nordpolargebiet ermöglicht eine direkte Seepassage von der Ostsee bis nach Japan. Kein Wunder, dass im Jahre 2018 das bislang größte NATO-Manöver „Trident Juncture 18“ im Polargebiet stattfand.

Der Krieg gegen Russland und die Sowjetunion als dem Schlüsselland Eurasiens findet seit über 150 Jahren statt, und zwar ohne jede Phase wirklicher Entspannung. In diesem Ringen um die Eroberung Eurasiens durch England und die USA spielte Deutschland immer eine entscheidende Rolle. Denn weder die USA noch Großbritannien können ohne einen kontinentalen Juniorpartner die eurasische Kontinentalplatte aufrollen.

Nach zwei heißen Weltkriegen und einem Kalten Krieg schienen die US-Banken in der Ära Jelzin endlich zum Ziel ihrer Wünsche zu kommen. Putin drehte das Ruder aber wieder energisch herum. Dennoch steht die NATO heute wenige hundert Kilometer vor Moskau.

Als Umkehr von diesem Weg in den Abgrund zeigt Hermann Ploppa Optionen auf wie zum Beispiel die neue Seidenstraße, eine neue Außenpolitik, die auch die blockfreien Nationen mit einbezieht, eine positive Besinnung auf den kontinentaleuropäischen Humanismus, eine Sozialpolitik, die wieder alle Menschen der Gesellschaft mitnimmt. Die Bewegung der Gelben Westen in Frankreich zeigt ebenfalls, welche Kräfte in jedem Bürger stecken.

Der Autor: Herman Ploppa studierte Politik und Neuere Deutsche Literatur, arbeitete jahrelang für lokale Presseorgane und gründete ein nichtkommerzielles Lokalradio in Marburg. Seine Bücher sind unter anderem „Hitlers amerikanische Lehrer – Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus“ und „Die Macher hinter den Kulissen – wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“. 

Hermann Ploppa ist auf verschiedenen Gebieten journalistisch tätig und schreibt Artikel für Online-Magazine wie Telepolis, Rubikon oder Cashkurs.

Gerne können Sie weitere Ihnen bekannte und interessierte Freunde mitbringen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf das Gespräch mit Ihnen. 

Montag, 21.Oktober 2019
Einlass: 18:30
Beginn: 19:00

Restaurant „Deutscher Kaiser“
Kastorstraße 3
56068 Koblenz
Eintritt: 9 Euro

Die Veranstaltung ist behindertengerecht. 

Eine Anmeldung ist wegen begrenzten Platzangebotes  erbeten unter: koblenzimdialog@gmail.com

Besten Dank, Ihre Sabiene Jahn
Veranstalterin „Koblenz: Im Dialog“

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Solidarität mit Julian Assange

Julian Assange ist auch nach Haftende weiter im Gefängnis – das Gericht blockiert die vollständige Information.

Die Mahnwache „Solidarität mit Julian Assange“ Koblenz fordert die Freilassung des inhaftierten Journalisten und Schutz vor Auslieferung an die USA.

Der Schweizer Prof. Nils Melzer, der UN-Sonderberichterstatter für Folter, sagt: „In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammengeschlossen hat, um ein einzelnes Individuum so lange Zeit und unter so wenig Berücksichtigung der Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu dämonisieren und zu missbrauchen.“ Melzer fordert: „Die kollektive Verfolgung von Julian Assange muss hier und jetzt enden!“

Für all jene, die diesen Fall noch nicht kennen – informieren Sie sich bitte, wir schicken Ihnen das Material gern zu. Unsere E-Mail: koblenz@aufstehen-rlp.de

Assange hat über seine Plattform Wikileaks Dokumente veröffentlicht, die Kriegsverbrechen, Umwelt- und Finanzverbrechen sowie Folterungen belegen.

Julian Assange sitzt zur Zeit im Hochsicherheitsgefängnis in England (Belmarsh, London) in Haft. Dem mutigen Journalisten und Verleger drohen die Auslieferung an die USA und dort bis zu 175 Jahre Haft und sogar die Todesstrafe. Die USA werfen dem australischen Staatsbürger „Spionage“ vor.

Wir treffen uns heute in den Koblenzer Rheinanlagen zu einer Mahnwache für Julian Assange und fordern die sofortige Freilassung, da wir in dem Verfahren gegen ihn einen zentralen Angriff auf die Pressefreiheit sehen.

Enttäuscht über die passive Haltung der Politik stellen wir die Forderung, dass die Bundesregierung sich aktiv für die Freilassung von Julian Assange einsetzen soll. Weiter weisen wir darauf hin, dass wir die Unterstützung der Medien wünschen, da es sich bei Julian Assange um einen Kollegen, einen Vertreter des freien Journalismus handelt.

Exakt heute (29. September 2019) ist eigentlich die 50wöchige Haftstrafe für Julian Assange zu Ende bzw. 50% davon sind abgesessen, und da kommen „normale“ Häftlinge im Vereinigten Königreich für gewöhnlich auf freien Fuß. Dass dem in seinem Fall nicht so ist, musste Julian Assange vorletzten Freitag per Videozuschaltung aus seinem Hochsicherheitsgefängnis erfahren. Die italienische Zeitung „La Repubblica“ veröffentlichte einen Artikel zu dem Gerichtsurteil des Obersten Tribunals in London, welches besagt, dass die Presse kein Recht auf vollen Zugang zu den Dokumenten im Fall Assange hat. Hiermit gibt es also zwei weitere fragwürdige Entscheidungen in diesem andauernden Justizskandal, in welchem die wahren Täter nicht belangt werden, während die Berichterstatter über die Kriegsverbrechen mit Hilfe weiterer Gehilfen und Wegschauender in Isolationshaft gehalten werden.

Die sehr engagierte Aktivistin Emmy Butlin veröffentlichte am vergangenen Montag ihren Aufruf, in der Sache Assange an das Westminster Magistrates Court zu schreiben. In dem Aufruf folgt dann, was sie selber an das Gericht geschrieben hat, nämlich, dass die derzeitigen Justizaktivitäten im Fall Assange sehr intransparent sind, weil der Öffentlichkeit manchmal erst nach Gerichtsterminen oder kurz vorher Bescheid gegeben wird oder, wie am 2. Mai geschehen, die Bevölkerung, außer hauptsächlich ausgesuchter Presse, keinen Zugang zum plötzlich in einen kleineren Saal umgezogenen Prozess hatte. Des Weiteren beschreibt Emmy ihre Frustration, dass in dem „archaischen“ Gericht weder Transkripte angefertigt werden, noch dass es Videoaufzeichnungen oder -übertragungen gibt, wie noch 2012 im Fall Assange geschehen. Somit ist es für die Öffentlichkeit unnötig schwer, in dieser Sache einen Überblick zu behalten bzw. überhaupt zu bekommen. Als Beispiel zieht Emmy den Gerichtstermin vom letzten Freitag heran, über den die BBC berichtete. Hier ein Auszug aus diesem Bericht: „Bezirksrichterin Vanessa Baraitser sagte am Freitag zu Assange, der per Video-Link erschien: “Sie wurden heute vorgeführt, weil ihre Haftstrafe kurz vor ihrem Ende steht. […] Wenn dies geschieht, ändert sich Ihr Haftzustand von einem büßenden Gefangenen zu dem einer Person, die einer Auslieferung entgegensieht.”

Der Ausschuss „WikiJustice Julian Assange“ wurde wegen der Dringlichkeit auf Initiative von Journalisten, Rechtsanwälten und Bürgern eingerichtet, die sich um die Wahrung des Rechts auf Information und freie Meinungsäußerung bemühen, um den australischen Journalisten und Verleger Julian Assange zu verteidigen und zu unterstützen, dessen Grundrechte von Schweden, Ecuador, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten verletzt wurden.

Julian Assange ist keines Verbrechens schuldig.

Julian Assange deckte die Verbrechen auf.

Julian Assange ist ein politischer Gefangener.

Julian Assange gründete 2006 Wikileaks, eine Medienorganisation, die Transparenz in der Verwaltung staatlicher Angelegenheiten und völlige Informationsfreiheit preist. Er blieb Chefredakteur von Wikileaks bis 2018, als die ecuadorianische Regierung von Lenin Moreno ihn von Außenkontakten ausschloss und ihn in Isolation brachte.

Wikileaks und Julian Assange enthüllten Kriegsverbrechen der US-Armee in Afghanistan, die Finanzierung des IS durch die Clinton Foundation, die Folter in Guantanamo Bay und das Ausspionieren der französischen Hollande-Regierung durch die CIA. Eine Regierung, die ihm dennoch nach nur 50 Minuten Überlegung das politische Asyl verweigerte.

100% der von Wikileaks veröffentlichten Informationen sind unbestreitbar und unbestritten!

Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten verfolgen Julian Assange, weil er die Öffentlichkeit auf ein Kriegsverbrechen der amerikanischen Armee im Irak aufmerksam gemacht hat. Schauen Sie sich das Video auf YouTube unter dem Begriff „Collateral murder“ dringend an! Ein Verbrechen, das ihm durch die Whistleblowerin Chelsea Manning offenbart wurde. Sie selbst wurde mehrfach von der US-Regierung verfolgt, inhaftiert und misshandelt.

In diesem Video – was nicht für sensible Menschen geeignet ist – sieht man, wie amerikanische Soldaten sichtlich Spaß daran haben, Zivilisten – Journalisten und sogar ein Kind –, zu erschießen. Sie werden einem förmlichen Kugelhagel ausgesetzt, alle Menschen sterben.

Durch die Verfolgung von Julian Assange verstießen Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, den Pakt über bürgerliche und politische Rechte, ihr Territorialrecht, ebenfalls gegen die UN-Entscheidung von 2016, welche die Freilassung, die Entschädigung von Julian Assange und einen sicheren Hafen für ihn forderte, und schließlich gegen Artikel 7 des Römischen Statuts. Sie alle sind schuldig an Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Julian Assange hat die Rechte und Pflichten von Journalisten im Sinne der Münchener Charta von 1971 strikt respektiert. Er hat Dokumente veröffentlicht, deren Wahrhaftigkeit unbestreitbar und unbestritten ist. Er hat seine Quellen geschützt. Er hat Kriegsverbrechen unter Lebensgefahr angeprangert.

Julian Assange ist keines Verbrechens schuldig. Ein unterstellter Vorwurf der Vergewaltigung wurde bereits in Schweden fallengelassen. Zwei Damen waren zu einer Anzeige gezwungen worden. Das wird jedoch von den meisten Medien schamlos verschwiegen.

Julian Assange hat seine Arbeit als Journalist richtig gemacht. Hingegen haben Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten eindeutig gegen alle Gesetze des Völkerrechts verstoßen, um Julian Assange zu inhaftieren, zu foltern und daran zu hindern, die Öffentlichkeit über Verbrechen und politische Verfehlungen zu informieren, welche die staatliche Souveränität, die Sicherheit der Völker und die Gerechtigkeit gefährden. Sind nicht die Wahrheit und Transparenz der staatlichen Angelegenheiten, wie von Assange gewünscht, die Garanten dafür?!

Folglich fordert das Komitee „Julian Assange WikiJustice“ – wir Koblenzer Bürger stellen uns hinter diese Forderung – die sofortige Freilassung von Julian Assange sowie seine Entschädigung und seine Aufnahme in einem Land, in dem er in absoluter Sicherheit leben und arbeiten kann.

Das Komitee Julian Assange WikiJustice fordert die Vereinten Nationen auf, unter anderem alle notwendigen Sanktionen gegen Schweden, Ecuador, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten zu verhängen, um sie zur Einhaltung des Völkerrechts und der UN-Entscheidung von 2016 zu zwingen,

• Julian Assange sofort freizulassen,

• ihm sein Eigentum zurückzugeben,

• ihn an einen sicheren Ort zu bringen und ihn zu entschädigen.

John Pilger, ein renommierter australischer Journalist, Drehbuchautor und Regisseur, besuchte Julian Assange vor wenigen Wochen und teilte uns mit: „Indem wir uns für WikiLeaks einsetzen, verteidigen wir den Mut – den Mut derer, die Nein zu den ewigen Tyrannen sagen, die eine göttliche Macht über menschliche Angelegenheiten begehren. Gegründet und geleitet von Julian Assange hat WikiLeaks Menschen auf der ganzen Welt ein Arsenal an Wahrheiten über Krieg und Politik sowie die Absichten gewalttätiger, unverantwortlicher Macht geliefert. Das ist echter Journalismus und ein so grundlegendes Prinzip der Freiheit, dass seine Niederlage die Bezwingung von uns allen bedeuten würde.“ 

Bitte helfen Sie mit.

Die Fakten sind bitter. Wir müssen diesem Unrecht ein Ende bereiten. Bitte setzen Sie sich für die Aufklärung ein! Sprechen Sie bitte über Julian Assanges Justizskandal Hier wird ein Exempel auf die Pressefreiheit statuiert.

#freeassange #wikijusticejulianassange #wikileaks
#aufstehenkoblenz

Die Mahnwache Koblenz 

kämpft für die sofortige Freilassung des Journalisten und Wikipedia-Gründers Julian Assange. Zu ihrer zweiten Veranstaltung „Musik & Gespräche“ am vergangenen Sonntag sprachen die Mitglieder der parteifreien Bürgerinitiative „Aufstehen Koblenz“ über den Justizskandal um den australischen Journalisten Assange, der noch immer in England im Gefängnis sitzt. Am Sonntag wäre seine 50wöchige Haftstrafe vorüber gewesen, aber das Gericht hält weiter daran fest. Kritik übten die Mitglieder an der zurückhaltenden Bundesregierung und riefen auf, sich für die Freilassung des Kollegen einzusetzen, der als politischer Gefangener in Belmarsh, Londen, gefoltert wird.

Auf der Bühne wurde ein informatives und unterhaltsames Programm mit unterschiedlichen Interpreten angeboten. Die Veranstaltungsreihe soll fortgesetzt werden.

Buchpremiere in Koblenz: Der neue West-Ost-Konflikt

Buchpremiere in Koblenz: Der neue West-Ost-Konflikt

Vortrag und Diskussion am Montag, 16.September 2019 im Restaurant „Deutscher Kaiser“, Kastorstr. 3 mit Dr. jur. Wolfgang Bittner sowie
Buchpremiere des gleichnamigen neuen Sachbuchs
Einführung: Staatssekretär a. D. Willy Wimmer

Die Gefahr eines 3. Weltkrieges und damit einer möglichen Auslöschung der Menschheit hat sich dramatisch zugespitzt. Die Wahrnehmung der existenziellen Bedrohung ist bei der Bevölkerung jedoch äußerst gering. Das hängt nicht nur mit einem zunehmenden Desinteresse an Politik und dem Rückzug ins Private zusammen, vielmehr ist es auf die Intransparenz der angespannten Situation zurückzuführen. Wohin wir blicken: fortschreitende Verschärfung der sozialen Verhältnisse, Kriege, Chaos und Gewalt.

Bereits 1961 warnte der US-Präsident und ehemalige Generalstabschef Eisenhower, vor den verhängnisvollen Verflechtungen des „militärisch-industriellen Komplexes“ auf die Politik der USA. „Wir dürfen“, so seinerzeit Eisenhower, „es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet.“ Wenn wir uns die gegenwärtige politische Weltlage ansehen, wird deutlich was Eisenhower meinte.

Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner spricht über die Entwicklung zum West-Ost-Konflikt sowie über Hintergründe und Strategien der aktuellen Politik. Er ist Autor des soeben im Verlag zeitgeist erschienenen Buches „Der neue West-Ost-Konflikt“. 

Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Im März 2019 erschien von ihm der Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“, 2017 das sehr erfolgreiche Buch „Die Eroberung Europas durch die USA – eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung“. 

Eintritt: 9 Euro
Beginn: 19:00 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr

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